UCI Trials World Championships Vic 2021

01.-05.09.2021

Thomas Pechhacker wieder mitten in der Welt-Elite.

Thomas Pechhacker verpasst nur ganz knapp eine weitere WM-Medaille.

Die UCI Trials World Championships machten heuer im Geburtsland des Trialsports, in Spanien, in der Stadt Vic halt.

Solide Leistung im Team Bewerb

Das Event begann gut für Thomas Pechhacker. Er konnte für das Österreichische Team einen super Run hinlegen und katapultierte es damit zwischenzeitlich auf den 3ten Rang. Schlussendlich erreichte das Team einen respektablen 7ten Platz.

Thomas Pechhacker nach dem Rennen:

"Mir gelang ein fasst perfekter Lauf. Ich bin mit meiner, besonders aber mit der Leistung des Teams sehr zufrieden. Ein guter Start in die WM."

 

Aufholjagd ala 2018

"Ich startete wirklich sehr schlecht in das Halbfinale. Die ersten 3 Sektionen ging gar nichts. Mental natürlich fatal. Ich kanns mir aber nicht erklären warum. Ich fühlte mich ready, im Kopf und auch körperlich", so Pechhacker zum Beginn des Rennens.

Nach der ersten Runde fand er sich auf Platz 13 wieder. Sein erstes erklärtes Ziel war es, in das Finale der Top 6 einzuziehen. Es galt noch einiges aufzuholen. Er kam jedoch immer besser in den Wettkampf und konnte sich Sektion für Sektion steigern.

"Das erinnerte mich sehr an das WM-Finale in China als er Weltmeister wurde. Nach einem schlechten Start legte er eine fulminante Aufholjagd hin und gewann. Das scheint wohl seine Spezialität zu sein", meinte sein Minder Javi Alonso.

Das erste große Ziel war geschafft. Thomas Pechhacker qualifizierte sich nach einem starken Abschluss als 4ter für das Finale.

"Nach dem fatalen Start wusste ich, dass ich mir keine Fehler mehr erlauben durfte um es noch ins Finale zu schaffen. Mental war es extrem schwierig nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern weiter zu machen. Aufgeben gibt's für mich nicht. Es zahlt sich immer aus weiter zu kämpfen. Ich bin überglücklich es geschafft zu haben."

Finale

Die Finalsektionen präsentierten sich ein bisschen einseitig und spielten Thomas nicht sehr in die Karten. "Nicht so ganz mein Fahrstil. Ich setzte aber alles daran, das für mich bestmögliche rauszuholen

Dennoch startete Pechhacker perfekt in den Finallauf. Den schwierigsten Sektor der ersten Sektion konnte er sogar als einziger fehlerfrei durchfahren. Damit gelangen ihm 50 Punkten, womit er zwischenzeitlich führte.

Sein Resümee:

"Guter Start und gutes Finish. Dazwischen gings mir nicht ganz so auf. Aber ich hab gekämpft und bin mit ein paar Moves, die ich als einziger schaffte sehr zufrieden. Natürlich, eine Medaille so knapp zu verpassen hat schon einen leicht bitteren Beigeschmack und wär schon toll gewesen. Ich sehe das Ergebnis aber als Erfolg und bin zufrieden.

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